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Kleine Leuchten

Die Beleuchtung des Karlsruher Marktplatzes entwickelt sich mehr und mehr zum Stein des Anstoßes an den laufenden Umgestaltungen allgemein. Denn die Bürgerinitiative „Ja zur Kombilösung“ hat nun nochmals die Erhaltung der „Schinkel-Leuchten“ in die Diskussion gebracht, um die geplanten Flutlichtmasten zu verhindern; siehe beiliegenden Artikel aus den BNN. Nun sind wir die Friedrich-Weinbrenner- und nicht die Karl-Friedrich-Schinkel-Gesellschaft, aber natürlich passen in Weinbrenners Hauptwerk die Entwürfe des preußischen Zeitgenossen ungleich besser als das, was dem Platz nun droht. Hätte Weinbrenner Leuchten entworfen, würden sie genau so oder ähnlich aussehen, in Formen und Proportionen. Damit könnten die Schinkelleuchten dem Karlsruher Marktplatz wieder etwas von seiner historischen Dimension zurückgeben, die immer weiter ausgehöhlt wird. Und es müßten in Karlsruhe noch eine Reihe von Schinkelleuchten vorhanden sein oder wären bei Bedarf in vielen Varianten nachzukaufen.
Die Gegenargumentation der Stadt, die hier nochmals zitiert wird, ist scheinbar einleuchtend, aber eben nur, wenn man ihre eigene Logik akzeptiert. Die Stadtplanung will hohe Leuchten. Die Schinkelleuchten sind klein. Also kommen sie nicht in Frage. Man will nur wenige Leuchten. Von den Schinkelleuchten bräuchte man mehr als von den Flutlichtmasten. Also kommen sie nicht in Frage. Man will den Platz bespielen. Dann stehen die Schinkelleuchten im Weg. Also kommen sie nicht in Frage.
Verschiebt man aber die Perspektive und stellt diese Ausgangspunkte in Frage, sieht es schnell anders aus. Hier nur erste Ansätze: Schinkelleuchten sind bis zu beträchtlichen Höhen lieferbar, nach kurzer Recherche sogar mit 4,40 Metern. Es gibt sie in zahlreichen Varianten und darunter natürlich auch Wandleuchten, mit denen man sogar Fassaden oder von hier aus Platzteile beleuchten könnte. Und will man denn wirklich, daß der Platz wieder „bespielt“ wird, vielleicht wieder mit Hüpfburgen, Wohnwagenausstellungen und ähnlichem wie bisher? Aber natürlich muß man abwägen, welche Zwänge man sich bis jetzt schon eingehandelt hat, beispielsweise mit den elektrischen Zuleitungen.
Das ist es eben: Man hat den Karlsruher Marktplatz behandelt, als ginge es um irgend eine Ecke der Stadt, den Wettbewerb abgewickelt wie jeden anderen, die Bevölkerung nicht mitgenommen oder sogar um ihre Meinung und Mitwirkung gefragt. Man hat den konsensfähigen, aber eben nicht überragenden Entwurf, der mit den gefälligen, willkürlichen Schmuckbändern punktete, im Wesentlichen übernommen, also auch mit seinen Schwächen, ohne Änderungen zu fordern oder gar nun endlich die zukünftigen Nutzer zu fragen. Man hätte nun noch die Hoffnung haben können, daß das Stadtplanungsamt etwas Gutes daraus macht und die Interessen der Bevölkerung einbringt. Das ist nicht geschehen.
Die wirklichen Hürden sind nicht die technischen, und sie liegen nicht in der Vergangenheit, sondern in der Gegenwart. Es sind bürokratische Hindernisse, im Besonderen die Unfähigkeit, zwischen Wettbewerbsergebnis, späteren Nutzern und eigenen Vorstellungen zu vermitteln. Man weiß offenbar nicht mehr, wie das geht, oder man will es einfach nicht, scheut die Auseinandersetzung mit den verschiedenen beteiligten Seiten und vielleicht auch die Mehrarbeit.

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Wenn sich Laien für Experten ausgeben …

… dann kann aus schwarz weiß werden und aus falsch richtig.
Der Marktplatz würde nach den laufenden Bauarbeiten „so nah an Weinbrenner sein wie seit 120 Jahren nicht mehr“, behauptete Karlsruhes Baubürgermeister Obert in der letzten Gemeinderatssitzung, siehe anhängender Artikel. Wie das – trotz der massiven asymmetrischen U-Bahn-Eingänge, des ortsfremden grauen Granitbelags, der Flutlichtmasten und weiteren Möblierung sowie natürlich der seit 120 Jahren grundlegenden Veränderungen und Zerstörungen der eigentlichen „Weinbrenner-Bauten“? Da stimmt doch etwas nicht, muss sich sagen, wer zwei Augen im Kopf hat.
Daß sich der Baubürgermeister auf die Denkmalpflege bezieht und deren vermeintliche oder auch reale Uneinigkeit zum Freibrief nimmt, ist bezeichnend. Denn die Denkmalpflege entscheidet nicht darüber, ob etwas historisch richtig oder falsch ist, sondern ob es den eigenen Kategorien entspricht. Kein Strohhalm wird ausgelassen, mit dem man eine falsche Argumentation stützen zu können glaubt. Die Angst vor der Geschichte muß immens sein.
Glücklicherweise gibt es auch andere Stimmen im Gemeinderat. Und immerhin rang man sich dazu durch, daß der Marktbrunnen wieder aufgestellt wird. Eine Selbstverständlichkeit? Ein Wunder? Kaum noch zu sagen; man muß mit dem Schlimmsten rechnen.
Über allem aber hängt ein Menetekel: „Wieviel Weinbrenner verträgt die Zukunft?“ Man stelle sich vor, in Berlin würde die Frage gestellt: Wieviel Schinkel verträgt die Zukunft? – und man würde dort mit den Inkunabeln der Stadtgeschichte in einer ähnlichen Weise verfahren wie hier. Dort würde das Feuilleton auf die Barrikaden gehen, und nicht nur dieses. Denn es wäre klar, daß eine Zukunft ohne Schinkel und die Reste der nach wie vor identitätsstiftenden und einfach gut funktionierenden Stadträume traurig aussähe. Die Frage müßte vielmehr lauten: „Wieviel Ignoranz verträgt unsere Kultur?“
In Karlsruhe werden gezielt solche Experten ausgeklammert, die die bestehende Stadt lesen und ein entsprechendes Wissen einbringen könnte, so in den aktuellen, halböffentlichen Gesprächen zur „Zukunftsfähigkeit der Karlsruher City als Einzelhandelsstandort 2030“, organisiert von einer Beratung- und Management-Agentur. Die Stadtplanung trifft auf Laien, ein buntes Wünschdirwas auf knallharte Zwänge. Alle vertreten ihre eigenen und eigennützigen Interessen, niemand die Sache der geschichts- und selbstbewußten Stadt. Laut der bisherigen Berichte vergewissert man sich hier gegenseitig, daß man keine erkennbare Identität braucht – außer einigen Alibi-Objekten. Das bedeutet, daß die Verstümmelung der historischen Stadtteile noch weitergehen wird.

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Erfolgreiches Gespräch am Tag des offenen Denkmals 

Der Andrang in der Meierei des Rüppurrer Schlosses, dem ‘Roten Haus’, war über den ganzen Tag hinweg riesig, und die Teilnehmenden an unserem Gespräch “Achten und Pflegen” waren zahlreich und gut aufgelegt. Der Bauhistoriker Karl-Friedrich Rittershofer, Beate Paland vom Historischen Verein Durlach, Robin Cordier von Stadtbild Deutschland, Eberhard Weyrauch von der Bürgerinitiative Ja zur Kombilösung und Ulrich Maximilian Schumann von der Weinbrenner-Gesellschaft diskutierten mit dem Publikum über Fälle, in denen das gebaute Kulturerbe ganz konkret bedroht wird. Schnell spitzte sich das Thema auf den Karlsruher Marktplatz und das Durlacher Torwächterhaus zu. Kein Wunder also, dass es etwas länger dauerte als veranschlagt, aber das ist ja auch ein gutes Zeichen. Für die Anwesenden war der Nachmittag ein gelungener Auftakt für offene Gespräche, die es von nun an öfter geben soll und in denen sich alle Personen und Gruppen, die sich für hiesige Baukultur und Geschichte interessieren, austauschen und vernetzen können.

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Wir zu Gast im “Roten Haus”

Unter diesem Namen soll die ehemalige Meierei des Rüppurrer Schlosses stärker ins Bewußtsein der Öffentlichkeit treten. Deshalb hat sich ein Förderverein gegründet, der die Brücke zwischen dem Baudenkmal und der Nutzung als Therapie- und Begegnungszentrum schlagen will – und uns den Ort für unser Gespräch “Achten und pflegen” angeboten hat (siehe letzten Beitrag). Hier Lesestoff dazu von der Website und aus den BNN, 18. August.

https://rotes-haus-karlsruhe.de/…/docu…/Denkmaltag2018RH.pdf

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»Achten und pflegen« – unser Gespräch am kommenden Tag des offenen Denkmals

Die Weinbrenner-Gesellschaft lädt ein zum Publikumsgespräch aus Anlass des Tages des Offenen Denkmals und des Europäischen Jahres des Kulturerbes

»Achten und pflegen. Der Umgang mit dem Kulturerbe in Karlsruhe und darüber hinaus«

9. September 2018, 15.30–17.15

Ehemalige Meierei des Schlosses Rüppurr
Rastatter Str. 17, 76199 Karlsruhe

Am 9. September fällt der ‚Tag des Offenen Denkmals’ zugleich in das ‚Europäische Kulturerbejahr’ 2018. Die Weinbrenner-Gesellschaft feiert den doppelten Anlass auf besondere Weise. Statt Führungen zu einzelnen Orten bietet sie eine offene Gesprächsrunde an, in der Menschen und Gruppen zu Wort kommen sollen, die sich für das gebaute Erbe Karlsruhes und der Region interessieren. Vertreter anderer Vereine hat die Weinbrenner-Gesellschaft dazu eingeladen, um ihre eigenen Themen und Sichtweisen einzubringen. Und wer möchte, darf mitdiskutieren. Das Gespräch findet ab 15.30 Uhr in der ehemaligen Meierei des Schlosses Rüppurr statt.

„Es wird keine strenge Trennung zwischen Podium und Publikum geben, sodass man sich leicht in das Gespräch einklinken kann – oder einfach nur zuhören,“ präzisiert der Vorsitzende der Gesellschaft, Ulrich Maximilian Schumann. „Es soll ganz bewusst kein akademisches Fachgespräch werden, sondern eine lockere, aber zielführende Unterhaltung zwischen Menschen, die sich Sorgen um den Erhalt unserer Kultur machen.“

Akuten Diskussionsbedarf liefern konkrete Ereignisse der vergangenen Monate zur Genüge, zuallererst natürlich der tiefgreifende Umbau des Marktplatzes und der Kaiserstraße. Dabei werden auch einzelne Objekte zur Sprache kommen, wie die geplanten Lichtmasten und das alternative „Boutiquen“-Projekt für den Marktplatz. Auf der Themenliste stehen weitere drängende Denkmalfragen, wie der drohende Abriss des Torwächterhauses am Ochsentor in Durlach.

Diese Veranstaltung soll keine einmalige Aktion bleiben, sondern den Auftakt zur gezielten Zusammenarbeit zwischen den Gruppierungen und Personen bilden, die sich für das kulturelle Erbe in Karlsruhe und der Region einsetzen. Ein konkretes Resultat soll bald schon in einer gemeinsamen Erklärung zum Umgang mit den Zeugnissen der Vergangenheit vorliegen, die im Anschluss an den Tag des Offenen Denkmals fertiggestellt und der Öffentlichkeit präsentiert werden wird.

Rettet das Durlacher Torwärterhaus

Auch wichtige Nachrichten gehen oft verschlungene Wege, aber noch rechtzeitig wurden wir vor kurzem vom geplanten Abriss des Durlacher Torwärterhauses in Kenntnis gesetzt, das mindestens aus der Weinbrenner-Zeit stammt und durch einen überdimensionierten Neubau ersetzt werden soll. Die Petition unterstützen wir selbstredend gerne und bitte alle, die dies lesen, zu unterschreiben, falls sie es noch nicht getan haben. Immerhin hat schon Friedrich Weinbrenner gegen den Abriss der mittelalterlichen Tortürme in mehreren Städten protestiert und gekämpft, auch in Durlach, und dafür die erste deutsche Denkmalschutzverordnung erlassen (siehe »Worte und Werke«). Ihm war nicht immer Erfolg beschieden, bei dieser Petition muss es nun anders sein:

www.openpetition.de/!twhdurlach

Und hier noch, wie es früher aussah:
https://www.durlach.org/details.php?image_id=12182

Erste Planungen zum Tag des Offenen Denkmals

Am Sonntag traf sich unser Vorstand im Roten Haus in Karlsruhe-Rüppurr, der ehemaligen Meierei des verlorengegangenen Schlosses. Dort wollen und dürfen wir unseren Beitrag zum diesjährigen Tag des Offenen Denkmals am 9.9. leisten. Und weil es außerdem das Jahr des Europäischen Kulturerbes ist, werden wir dazu einladen, über Gegenwart und Zukunft von Kulturdenkmälern in Karlsruhe und darüber hinaus zu sprechen. Anknüpfungspunkte wird es genug geben, von dieser beispielhaften Restaurierung der frühen 90er Jahre über aktuelle Entwicklungen, etwa am Karlsruher Marktplatz, bis zur wechselvollen Geschichte des Kulturerbes in unserer Gesellschaft. Eine Geschichte, die sich nicht zuletzt am ersten deutschen Denkmalschutzgesetz festmachen lässt, die Friedrich Weinbrenner 1812 für Baden erlassen hat.

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Zur Wiedervorlage: Leserbrief, ungedruckt

Aus aktuellem Anlass – oder auch: weil er so aktuell ist wie zuvor – veröffentlichen wir hier einen Leserbrief, den unser Vorsitzender im Namen der Weinbrenner-Gesellschaft vor einem guten Vierteljahr, am 24. Januar, an die Redaktion der BNN schickte, der aber nicht abgedruckt wurde. Auslöser war ein Artikel zum Karlsruher Marktplatz, der unten anhängt. Da mit einer Veröffentlichung nicht mehr zu rechnen ist, der Unmut gegen die Marktplatzplanungen aber nicht abebbt, wollen wir den offenen Brief in die Diskussion werfen, die in den kommenden Tagen und Wochen zunehmen dürfte.

Mehr oder weniger Weinbrenner? Mehr Karlsruhe, mehr Vernunft
Mit Interesse hat die Weinbrenner-Gesellschaft den Bericht der BNN vom 22. Januar 2018 zur Kenntnis genommen und will eine Antwort auf die darin aufgeworfene Frage “Mehr oder weniger Weinbrenner?” geben. Sie muss natürlich lauten: Mehr Weinbrenner – aber nicht um Weinbrenner willen, sondern um Karlsruhe willen. Denn es geht nicht um Geschmack oder rückwärts gegen vorwärts, wie oft unterstellt, sondern um einen ganz konkreten Ort, der in jahrzehntelangem Ringen – nicht nur Weinbrenners – um die endgültige Form zu dem geworden war, was er trotz allem immer noch ist: die schöne, nebenbei weltberühmte, in sich erstaunlich geschlossene und gut funktionierende Mitte Karlsruhes.
Wenn es nun immer mehr Menschen auffällt, dass hier mit Gewalt und ohne Not etwas Bewährtes und Vertrautes verschlimmbessert werden soll, weil man ihm einen modernen Stempel aufdrücken will, dann ist das spät, aber deshalb nicht falsch. Ein ökologisches Desaster (Aufheizung) durch ein anderes (Wasserverschwendung) austreiben zu wollen, kann jedenfalls kein Weg für die Zukunft sein. Was für ein Krampf!
Umso stärker drängt sich die Idee auf, die wir schon einmal präsentierten und über die die BNN am 13. Juni 2017 berichteten. Anstatt das Stadtkunstwerk Stück für Stück abzubauen, sollte es um ein zentrales Stück fertiggebaut werden, wenigstens teilweise und zunächst auf Zeit. Wir haben vorgeschlagen, die niedrigen Boutiquen, die Weinbrenner in der Mitte des Platzes rings um die Pyramide vorsah, aber nie realisieren durfte, temporär und partiell in der Süd-Ost-Ecke des Marktplatzes mit Sponsorenmitteln zu errichten. Leider wurde die Idee von der Stadt Karlsruhe mit dem Hinweis auf andere Verwendungen dieses Bereiches abgelehnt.
Nun zeigt sich also, dass diese hölzernen Bauten dem Platz nicht nur seinen inneren Maßstab, sondern auch ein angenehmes Mikroklima und die willkommene Verschattung geben könnten. Die nach innen zur Pyramide hin offenen Umgänge der Boutiquen würden einen intimen Platz mit der Anmutung eines Marktes bilden, in den Arkaden ergäben sich schattige Bereiche zum Aufenthalt, zum Kaffeetrinken, zum Entspannen. Die Ruhe könnte Wunder wirken.
Denn mit kühlem Kopf und klarem Verstand wirkt, je unsinniger die aktuellen Projekte erscheinen, Weinbrenners Gesamtkonzept für den Marktplatz umso sinnvoller, nun also auch unter ökologischen Gesichtspunkten.
Für die Friedrich-Weinbrenner-Gesellschaft
Ulrich Maximilian Schumann
Präsident

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Umbau unseres Internet-Auftritts

Seit einigen Wochen ist diese Seite nicht aktualisiert worden. Denn sie wird überarbeitet, d. h. es wird getestet, wie wir sie umbauen und um neue Elemente bereichern können. Im Besonderen soll eine interaktive Karte eingerichtet werden, auf der die Bauten Weinbrenners und seiner Schule zu finden sind. Außerdem soll die Seite unsere laufende tägliche Arbeit genauer abbilden.

 

 

Morgen Tagung »Weinbrenners Welt«

Und das Programm hat sich nur in einem Punkt geändert. Der als vorletzter geplante Vortrag muss leider ausfallen. Das ist schade. Dafür wird mehr Platz für die Diskussion bleiben. Danach sieht das Programm so aus:

171014_Programm (PDF zum Ansehen und Herunterladen)

Weinbrenners Welt
Tagung der Friedrich-Weinbrenner-Gesellschaft
in den Räumen der Literarischen Gesellschaft
Samstag, 14.10.2017, 09.30–19.30

Programm

09.30 Begrüßung

09.45

Prof. Dr. Klaus Jan Philipp, Stuttgart

Friedrich Weinbrenner und der Klassizismus seiner Zeit

10.25

Marc Brabant, Paris/F

Das architektonische Schaffen von Friedrich Wilhelm von Erdmannsdorff und Friedrich Weinbrenner in der Perspektive der Aufklärungsutopien

11.05 Pause

11.25

Dr. Eduard Wätjen, Dresden & München

Friedrich Weinbrenner und Friedrich Gilly

12.05

Dr. Anne-Christine Brehm, Karlsruhe

Friedrich Weinbrenners Bild von der Architektur des Mittelalters

12.45 Mittagspause

13.45

Prof. Dr. Michael Lewis, Philadelphia/USA

Weinbrenner, Nachwuchs in Amerika?

14.25

Prof. Dr. Hartmut Troll, Heidelberg & Bruchsal

Gartenkünstler im Umfeld Weinbrenners

15.05

Dr. Franz Littmann, Pforzheim

Zwei Freunde der Aufklärung: Weinbrenner und Hebel

15.45 Pause

16.05

Dr. Gottfried Leiber, Karlsruhe

Friedrich Weinbrenner 
und sein Gegenspieler Staatsrat Oehl beim Bau der Karlsruher Stephanskirche

16.45

Peter Thoma, Reg.-Baum., Karlsruhe

Weinbrenners Boutiquen auf dem Karlsruher Marktplatz

17.25

PD Dr. Julian Hanschke, Karlsruhe Entwürfe und Bauten Weinbrenners in digitalen Rekonstruktionen

18.05 Schlussdiskussion

 

Tagungsmoderation:

PD Dr. Ulrich Maximilian Schumann, Strasbourg/F