»Achten und pflegen« – unser Gespräch am kommenden Tag des offenen Denkmals

Die Weinbrenner-Gesellschaft lädt ein zum Publikumsgespräch aus Anlass des Tages des Offenen Denkmals und des Europäischen Jahres des Kulturerbes

»Achten und pflegen. Der Umgang mit dem Kulturerbe in Karlsruhe und darüber hinaus«

9. September 2018, 15.30–17.15

Ehemalige Meierei des Schlosses Rüppurr
Rastatter Str. 17, 76199 Karlsruhe

Am 9. September fällt der ‚Tag des Offenen Denkmals’ zugleich in das ‚Europäische Kulturerbejahr’ 2018. Die Weinbrenner-Gesellschaft feiert den doppelten Anlass auf besondere Weise. Statt Führungen zu einzelnen Orten bietet sie eine offene Gesprächsrunde an, in der Menschen und Gruppen zu Wort kommen sollen, die sich für das gebaute Erbe Karlsruhes und der Region interessieren. Vertreter anderer Vereine hat die Weinbrenner-Gesellschaft dazu eingeladen, um ihre eigenen Themen und Sichtweisen einzubringen. Und wer möchte, darf mitdiskutieren. Das Gespräch findet ab 15.30 Uhr in der ehemaligen Meierei des Schlosses Rüppurr statt.

„Es wird keine strenge Trennung zwischen Podium und Publikum geben, sodass man sich leicht in das Gespräch einklinken kann – oder einfach nur zuhören,“ präzisiert der Vorsitzende der Gesellschaft, Ulrich Maximilian Schumann. „Es soll ganz bewusst kein akademisches Fachgespräch werden, sondern eine lockere, aber zielführende Unterhaltung zwischen Menschen, die sich Sorgen um den Erhalt unserer Kultur machen.“

Akuten Diskussionsbedarf liefern konkrete Ereignisse der vergangenen Monate zur Genüge, zuallererst natürlich der tiefgreifende Umbau des Marktplatzes und der Kaiserstraße. Dabei werden auch einzelne Objekte zur Sprache kommen, wie die geplanten Lichtmasten und das alternative „Boutiquen“-Projekt für den Marktplatz. Auf der Themenliste stehen weitere drängende Denkmalfragen, wie der drohende Abriss des Torwächterhauses am Ochsentor in Durlach.

Diese Veranstaltung soll keine einmalige Aktion bleiben, sondern den Auftakt zur gezielten Zusammenarbeit zwischen den Gruppierungen und Personen bilden, die sich für das kulturelle Erbe in Karlsruhe und der Region einsetzen. Ein konkretes Resultat soll bald schon in einer gemeinsamen Erklärung zum Umgang mit den Zeugnissen der Vergangenheit vorliegen, die im Anschluss an den Tag des Offenen Denkmals fertiggestellt und der Öffentlichkeit präsentiert werden wird.


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