Eine schöne, interessante Geburtstagsfeier

Das war die Resonanz, die wir nach unserem kleinen Anlass zu Weinbrenners 250. Geburtstag erhielten. Zwanglos hatten wir uns am Donnerstag mit Gästen in der Krypta der Evangelischen Stadtkirche versammelt, wo in einer Nische auch Weinbrenners Sarkophag steht. Und niemand sonst sollte an diesem Tag zu Wort kommen als er selbst. Also las der Vorsitzende der Gesellschaft, Dr. Schumann, aus Weinbrenners Briefen einige der schönsten und bezeichnendsten Stellen vor; mit wenigen Worten machte das Weinbrenner lebendiger, als es jeder Vortrag gekonnt hätte: als einfühlsamer Mensch, als Figur im künstlerischen Netzwerk seiner Zeit und nicht zuletzt als verantwortungsvoller Baubeamter, der vor allem seine Aufgabe und die einfachen Bürger im Auge hatte und sich deshalb mit vielen anlegte, die dem ihre eigenen Interessen entgegenstellten. Was hätte er heute erst zu tun … ?
Dann der Toast – anstoßen mit badischem Sekt, natürlich einem mit einem Weinbrennergebäude auf dem Etikett – und Ausklang bei Gesprächen, wie auf dem Bild zu sehen.
 
Ausklang Geb
 
 

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