Plötzlich öffentlich: Das Boutiquen-Projekt

Es hat uns selbst überrascht, wie schnell die Badischen Neuesten Nachrichten unser Projekt aufgreifen, Friedrich Weinbrenners „Boutiquen“ auf dem Karlsruher Marktplatz als temporäres Modell aufzubauen, was ihm selbst nie vergönnt war, was er wiederum stets bedauerte. Heute ist der Artikel „Intimität statt Leere“ des Kulturredaktionsleiters Michael Hübl erschienen, was uns sehr freut und weshalb wir uns beeilen, weitere Informationen nachzuliefern.

Die Idee hatte seit mittlerweile knapp zwei Jahren Form angenommen, inspiriert z. B. durch das Holzmodell von Borrominis Kirche San Carlo, das für einen Sommer im Lago Maggiore schwamm. Zunächst wollten wir natürlich im Hintergrund die Umstände und Chancen ausloten, innerhalb derer das Projekt Wirklichkeit werden könnte. Wir haben viele Gespräche geführt und viel Interesse geerntet, aber auch Widerstände zu spüren bekommen. Letztlich lag das Projekt für Karlsruhes planerische Instanzen wohl doch zu weit ausserhalb ihrer eigenen Vorstellungen vom öffentlichen Raum, die sich dort heute schon abbilden und gerade für den Karlsruher Marktplatz in den laufenden Arbeiten weiter abzeichnen. Vielleicht scheut man auch umso mehr den Vergleich. Nun sollen sich wenigstens alle, die sich dafür interessieren, ein eigenes Bild machen können.

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